Vergangenheit

Hallo Ihr lieben, 

In diesem Blogpost möchte ich euch von meinem letzen Jahr, also 2019 erzählen.

Mir ging es sehr gut und ich habe einiges erlebt. 

Es gab aber auch traurige Tage so wie der 15.4.19. Meine Treue Begleiterin Panda, meine Katze, mussten wir gehen lassen. Sie hatte Metastasen im Bauch und es war nicht mehr möglich Ihr zu Helfen, alles andere wäre einfach nur Quälerei gewesen. Nach 8 Jahren und 13 Tagen mussten wir dich gehen lassen. Das erste mal in meinem Leben habe ich den Tod eines geliebten Tieres begleitet. Wir holten Ihren leblosen Körper beim Tierarzt unseres Vertrauens ab der in einer Not OP noch alles versucht hatte und mich dann aber anrief, dass es keine Chance mehr gibt und er sie gehen lassen würde! Nach dem sie noch in Narkose lag gab es eine 2. Spritze die Sie aufhören ließ weiter zu Atmen. Wir holten sie ab und brachten Sie erst mal zu meinen Eltern in den Garten um uns in ruhe zu verabschieden… Vor allem Hellen sollte sich verabschieden dürfen denn wie soll man einem anderen Tierischen Familienmitglied erklären, dass die Freundin nicht mehr nach Hause kommt? So hart es klingt, aber man zeigt Ihnen den Leblosen Körper und lässt sie schnuppern denn dann verstehen sie es. Zumindest ist das meine Auffassung. Hellen war irritiert und verunsichert, beschnupperte Panda, schaute fragend von mir zu Markus und wieder zurück, ging weg kam wieder her, ging vorsichtig mit der schnauze zu Panda runter schnüffelte und schleckte uns über die Wange als ob sie uns aufmuntern wollte. 


Wenn Ihr mich jetzt sehen könntet, ich sitze vor meinem PC und Heule wie ein Kind während ich diese Zeilen verfasse. 

Die nächsten Wochen auch Monate war es sehr schwer für mich/uns zu begreifen, dass Panda nicht mehr da ist. Ihre Begrüßung in der Früh wenn ich aufstand, wie Sie mit Hellen vor unserer Schlafzimmer Tür schon wartete und durch Hellen´s Beine schlängelte oder wenn Sie gefühlt den ganzen Tag darauf wartete, dass es Essen gibt und ich nur „Essen?“ sagen musste und sie sofort anfing zu Maunzen und zu schnurren und sich an mich zu schmiegen als wolle sie mir sagen „Boa endlich hast du es verstanden warum ich dich die ganze zeit so anschaue“ und als Aufforderung ich soll jetzt hin machen und Ihr was geben….

Leute Sie fehlt mir/uns so krass. Egal von wo ich kam und die Haustür aufschloss dachte ich immer, jetzt kommt sie gleich um die Ecke geschossen und fordert ihr Essen ein. Es hat so lang gedauert bis das langsam weniger wurde. 

Sie war meine erste eigene Katze die ich mir ausgesucht und gekauft habe. Ich hatte die Verantwortung für dieses Lebewesen übernommen und leider musste sie viel zu früh gehen. 

So schluss mit Heulerei, die nächsten Blogposts werden „fröhlicher“, aber das leid gehört nun mal auch zu unserem Leben.

Wenn ihr ein Haustier besitzen solltet, nehmt es vorm schlafen gehen in den Arm, drückt es und Küsst es, egal ob es zuvor was angestellt hat und ihr eigentlich grad böse seid…, aber sie Leben leider nicht unser ganzes Leben und sie geben uns so viel und verbringen IHR ganzes Leben mit uns.


Bis bald meine lieben, ich geh mal meine Augen trocknen! 

Euer Mukomaedchen